Aquarium - Bodengrund und Wasserpflanzen

Veröffentlicht auf von Sascha Giesert

Man hat ein Aquarium erworben und will es nun einrichten. Nach welchen Kriterien sucht man den richtigen Bodengrund und die passenden Aquarienpflanzen aus?

Der passende Bodengrund

Nachdem man sich die Grundausstattung zugelegt hat, sollte man sich Gedanken über die Fischarten machen, die man im Aquarium pflegen möchte. Nach diesem Kriterium sucht man sich zunächst den passenden Bodengrund aus. Für die meisten Süßwasserarten eignet sich ein feinkörniger Kies, der in verschiedenen Farben angeboten wird. Die meisten erfahrenen Aquarianer bevorzugen einen Bodengrund in natürlichen Farben, da sie versuchen, die tatsächlichen Bedingungen der jeweiligen Arten so gut wie möglich ins eigene Becken zu transportieren. Auskunft über diese natürlichen Bedingungen erhält man im Zoofachhandel, in diversen Ratgebern oder aber auch im Internet unter www.zierfischverzeichnis.de.

Geeignete Pflanzen aussuchen

Nachdem man sich für einen Bodengrund entschieden hat, sollte man sich Gedanken über die Wasserpflanzen machen. Genau wie die Fische, stellen auch sie unterschiedliche Anforderungen an die Wasserwerte. Wenn man sich vor dem Kauf mit diesen Anforderungen beschäftigt, bleiben böse Überraschungen meistens aus und man kann mangelndem Pflanzenwuchs, gelbgefärbten Blättern und zu starkem Algenwuchs meist schon von Beginn an entgegenwirken.

Die Anordnung der Pflanzen im Aquarium

Die verschiedenen Pflanzenarten werden von Aquarianern nach folgenden Kriterien unterschieden: Vorder-, Mittel- und Hintergrundpflanzen. Schnellwachsende Pflanzen wie z.B. der Argentinischen Wasserpest oder der Brasilianischen Haarnixe werden meistens im hinteren Teil des Aquariums gepflanzt. Langsam wachsende, aber dennoch relativ groß werdende Pflanzen wie z.B. die verschiedenen Arten der Anubias werden gerne im mittleren Bereich eingesetzt. Zu guter Letzt nimmt man klein bleibende Arten (z.B. Java-Moos oder Neuseelandgras) für den Vordergrund. Dadurch entsteht eine Unterwasserlandschaft, die einen perfekten Einblick in die Tiefe ermöglicht, außerdem entstehen dadurch Versteckmöglichkeiten für die Fische.

Ein kleines Biotop entsteht

Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Bodengrund und die Pflanzen eine Einheit mit den Fischarten bilden sollte, die man im Aquarium pflegen will. Erst durch die richtige Auswahl entsteht ein kleines Biotop, das den natürlichen Bedingungen der Fische und Pflanzen am nächsten kommt. Und das sollte schließlich das erklärte Ziel eines Aquarianers sein.

Schwarze Phantomsalmler, heller Bodengrund, KiesArgentinische WasserpestJavamoos
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Veröffentlicht in Haustiere

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